- IP-Adressspeicherung, Klarnamenpflicht, Lego Smart Bricks, SAP-Umstellung
Diese Woche
IP-Adressen sollen drei Monate lang gespeichert werden
Das Justizministerium legte einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, um die Kriminalität im Netz effektiver zu bekämpfen. Der Deutsche Richterbund begrüßte die Pläne, vom Anwaltverein kommt aber deutliche Kritik, ebenso von der unabhängigen Missbrauchsbeauftragten.
Politiker testen Stimmung für Ende der Anonymität im Netz
Um Beleidigungen und Mobbing im Netz wirksam zu verhindern, forderten Bayerns Digitalminister und der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts eine Klarnamenpflicht in sozialen Medien. Bundesjustizministerin Hubig lehnt eine Aufhebung der Anonymität ab und wird dabei von der Unionsfraktion unterstützt.
Die SAP-Umstellung bei der Bundeswehr verläuft problematisch
Erste Tests von SAP S4/HANA bei der Bundeswehr verliefen so schlecht, dass sich die geplante Einführung um mindestens ein halbes Jahr verschoben hat. In dieser Form könnte die Software bewirken, dass im Ernstfall Kampfjets am Boden bleiben.
Rechtsstreit um KI-assistierten Selbstmord endet mit Vergleich
Character.ai und Google haben sich mit der Familie des Teenagers, der sich mitunter mit Tipps eines KI-Chatbots das Leben genommen hatte, auf eine Entschädigung geeinigt.
Um ähnliche Fälle zu verhindern will China Chatbots, die sich wie Menschen verhalten, durch strengere Gesetze regulieren.
Lesenswertes aus dem Chaos Communication Congress
→ Wie Kenias Bürger eine Big-Brother-Datenbank abwendeten
→ Die digitale Brieftasche verspricht ähnlich unsicher zu sein wie die ePA
→ Wikipedia wird mit KI-Halluzinationen verseucht
→ Wie digitale Glücksspiele die Spielsucht fördern
→ Warum eine IT-Security-Spezialistin ihren Rollstuhl hackte
Tech
Lego stellt auf des CES smarte Klemmbausteine vor
Die neuen Smart Bricks haben die Maße herkömmlicher 2×4-Bausteine, sind aber vollgestopft mit patentierter Technik. Die Kinderschutzorganisation Fairplay wirft dem Konzern vor, dass die neuen Bausteine die Fantasie der Kinder untergraben.
Außerdem gab es auf der CES erste KI-Gadgets zu bewundern.
OpenAI steigt in die Gesundheitsberatung ein
Das KI-Unternehmen hat ChatGPT Health als eigenen Bereich innerhalb von ChatGPT vorgestellt. Es soll Nutzern helfen, medizinische Befunde zu verstehen, Arztbesuche vorzubereiten und Fitnessdaten auszuwerten.
Bei der Fertigungsindustrie steht die Werkbank 4.0 vor der Tür
Generative KI, Agentic AI und Physical AI eröffnen völlig neue Möglichkeiten entlang des gesamten Fertigungsprozesses – von der Konstruktion über den laufenden Betrieb bis hin zur Mensch-Roboter-Interaktion.
Digitale Arbeit
Die Rolle der Führungskräfte im Zeitalter von KI
Viele Unternehmen fühlen sich durch die Einführung von KI motiviert, ihre Managementstrukturen radikal zu verschlanken. Doch das wäre zu kurz gedacht, denn das mittlere Management spielt eine entscheidende Rolle für den erfolgreichen Einsatz von KI.
Die acht häufigsten Fehler bei der Nutzung von KI-Chatbots
Das Fraunhofer IAO hat über die letzten zwei Jahre Menschen bei der Nutzung von ChatGPT & Co. beobachtet und die häufigsten Prompting-Fehler identifiziert.
Zu guter Letzt ...
Gericht erklärt KI-generiertes Gutachten für nichtig
Das Landgericht Darmstadt hat sich geweigert, für das Gutachten eines Sachverständigen zu bezahlen, weil es Grund zur Annahme hatte, das es in weiten Teilen von einer KI erstellt wurde. Laut Gesetz hat ein Gutachten, das ein Experte in erheblichem Umfang mit maschineller Hilfe erstellt hat, keinen Anspruch auf ein Honorar.
- AWS Nova 2, DSGVO-Reform, Elektronische Patientenakte, KI-Einführung
- Digital Services Act, DNS-Massenüberwachung, Glasfaserausbau, Palantir